Das Buch wird vorgestellt

Teil 2, Krieg gegen das Kind

Auszüge

Heute sind Kinder Waisenkinder auf Abruf. Sie sind Überlebende, die sich wie die letzten ihrer Art vorkommen müssen. Sie werden in eine Zeit hineingeboren, in der man Kinder nicht bedingungslos annimmt. Wir haben andere Ideale.

Die heißen „sexuelle Vielfalt“, „Toleranz“ und „Gleichstellung“. Doch eine Gleichstellung, die alle sexuellen Orientierungen als gleich ansieht, geht über Kinder hinweg wie eine Planierraupe: Wenn eine Liebe, aus der Kinder entstehen, nicht bedeutender wäre als eine, aus der keine Kinder hervorgehen, dann wären Kinder unbedeutend. Aus der gleichen Gültigkeit wird Gleichgültigkeit. Das Kind wird zu einem Nichts.

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Die fünf Gebote

 

Wenn man den Schlagerweisheiten glaubt, dann wollen Frauen sowieso „nur spielen“, sie wollen „fun“, wie es bei Cindy Lauper heißt, die fröhlich verkündet, was „girls“ in Wirklichkeit wollen, „fun“ nämlich, „that’s what they really Want“. Sie wollen bloß ihr Vergnügen. Mehr nicht. Jedenfalls in der Freizeit.

Was wollen sie in der Politik?

Auch das Vergnügen. So sieht es auf den ersten Blick aus. Doch wollen sie das wirklich? Die Journalistin Dale O’Leary war nicht nur auf der Weltfrauen-konferenz 1995 in Peking, sie war auch bei den Vorbereitungstreffen, sie hat sich die Referate angehört, sie hat hinter die Kulissen geschaut und hat versucht herauszukriegen, was mit The Gender Agenda – so auch der Titel ihres Buches von 1997 – angestrebt wird; sie wollte wissen, was die mächtigen Frauen des Gender-Establishments wirklich wollen. 

Das Motto der Konferenz in Peking lautete bekanntlich »Handeln für Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden« – wer könnte dagegen sein? Es klingt, als wäre es von Herzen gut gemeint und letztlich harmlos.

 

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Kritik

kommt noch