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Teil 3   

Der Krieg gegen die Zukunft

 

 

 

 

 

 

 

zum Buch

Auszüge:

Wir haben Zustände wie vor einem Bürgerkrieg – einem Krieg, den wir so noch nicht kannten; einem Geschlechterkrieg, in dem künstliche Gruppen ohne wirklichen Zusammenhalt, die aus wenigen Kriegstreibern und vielen ahnungslosen Mitläufern bestehen, an zwei Fronten gleichzeitig gegeneinander antreten, in einem sinnlosen Krieg zwischen Mann und Frau und zwischen Eltern und Kindern – und damit gegen die Zukunft.

In der Fridays-for-Future-Welle kommen beide Geschlechterkriege zusammen: der Krieg, bei dem die Frau gegen den Mann antritt und der Krieg der Jungen gegen die Alten. Beide Kriege haben eine grundfalsche Frontstellung aufgebaut und bekämpfen einen Feind, der in Wirklichkeit ein Freund ist. Beide Kriege verlieren sich in krassen Unverhältnismäßigkeiten.

 

 

 

 

 

 

Wer vorgibt, im Namen der Menschheit zu handeln, gegen den Welthunger anzutreten, für den Weltfrieden zu kämpfen oder meint, sich engagieren zu müssen, um das Weltklima zu retten, täuscht im besten Falle nur sich selbst und erliegt einem eitlen Wahn, der von niemandem ernst genommen werden sollte.

Wir haben es jedoch nicht mit besten und auch nicht mit guten Fällen zu tun, sondern mit äußerst unguten Fällen, die wir ernst nehmen müssen, denn die Großkotze und Neunhundertmalklugen täuschen nicht nur sich selbst, sie versuchen, uns alle zu täuschen.

 

 

 

 

 

 

Schon 1975 erlebten wir das „Jahr der Frau“. Mit einem gigantischen Gong hatte damit das Zeitalter der Weltfrauen geschlagen und damit auch die Stunde der NGOs. Denn diese Giga-Gruppe „Frauen aus aller Welt“, die man soeben erfunden hatte, war keine Gruppe, die man behandeln konnte wie andere Gruppen auch, dafür war sie viel zu groß.

Doch nun konnten Feministen auftreten, als wollten sie sagen: Wir sind die Führungsriege der Giga-Gruppe „Frauen der Welt“, die wiederum haften mit ihrem guten Ruf und ihrer Beliebtheit bei Männern und der großen Zuneigung, die sie genießen, für unsere Aktionen.

Feministen und Frauen stehen zueinander wie Hooligans zu einer Fußballmannschaft. Der Sport ist allgemein beliebt, die Hooligans können sich Unverschämtheiten und Gesetzesbrüche aller Art leisten, weil sie vorgeben, im Namen und im Sinne der Mannschaft zu handeln, der man jeden nur möglichen Erfolg gönnt.